Mediation‎ > ‎

Fallbeispiel "Zoff im Marketing" [1]


Mobben statt Werben ...

AUSGANGSLAGE:

Im Bereich des Marketings kommt es laufend zu Meinungsverschiedenheiten zwischen der Marketingleiterin (A) und der für den Bereich Frequenzanzeigen und Social Media verantwortlichen Mitarbeiterin (B) sowie zwischen dieser und der – ihr gleichgestellten – Kollegin (C), die die Radio/TV-Werbung verantwortet.
Zusätzlich gibt es Unstimmigkeiten im Marketingteam insgesamt, die u.a. auf diesen ungeregelten Konflikt zurückgehen.
Zuletzt wurde seitens (B) vor Anderen geäußert, die Art, wie mit ihr umgegangen würde, sei „wie Mobbing“. Das verfehlte seine Wirkung nicht und führte zu dem jetzt durchgeführten Mediationsprozess.

Die Konfliktsituation ist nach mehr als einem Jahr bereits weit entwickelt. Mittlerweile reicht der Streit auch über den unmittelbaren, zwischenmenschlichen Bereich zwischen (A) und (B) bzw. (B) und (C) hinaus. Ab jetzt braucht es Unterstützung und Hilfestellung von außen zur Beilegung und strukturierten Regelung der Lage.

ZIEL IST, über zwei bis drei extern angesetzte Workshops die Belange und Bedürfnisse der handelnden Personen und Rollen klarzustellen und „greifbar“ zu machen sowie eine konstruktive, friedliche Rückmeldekultur zu initiieren und klare, beiderseits exekutierbare Vereinbarungen für den zukünftigen Umgang miteinander zu erarbeiten. Über diese Voraussetzungen soll dann „RUHE“ in der Abteilung einkehren und die Leistungserbringung wieder weitgehend ungestört möglich sein.

Dafür ist zu erreichen (Teilziele und Nutzen):

  • Bewusstmachen bestehender Konfliktsituationen (Altlasten), „Agreement to Disagree“
  • Identifikation von und Vorbereitung der Beteiligten auf absehbare, zukünftige Konfliktquellen
  • Erarbeiten einer dezidierten, konkreten und realistisch umsetzbaren Regelung für die bestehenden Meinungsverschiedenheiten
  • Vermitteln von Instrumenten, Störungen zwischen den Abteilungsangehörigen frühzeitig, selbständig und konstruktiv anzusprechen und selbständig zu tragfähigen Regelungen zu gelangen (Konfliktkultur).